Installation unter openSUSE
Als langjährigen OpenOffice.org-Nutzerin habe ich natürlich auch eine Installation unter meinem
SUSE-System (openSUSE 10.3 mit KDE3) versucht. Da es für mein System keine regulären
Softrepositories gibt, gab's eine Installation über die Kommandozeile.
Richtigen Download auswählen. Für meinen Rechner war das tar.gz in der 32bit-Version die richtige
Wahl: Downloadverzeichnis. Zusätzlich ist noch das de-Sprachpaket herunterzuladen. Ein
englisch sprechendes Office-Paket macht schließlich nicht so fürchterlich viel Spaß.
Dann braucht man beide Pakete nur noch entpacken und irgendwo abzuspeichern, wo dann root zum
Einsatz kommt. Als root in das Verzeichnis mit den rmps wechseln, dort ein rpm -i *.rpm absetzen
und zugucken, wie die Pakete installiert werden. Dann in das Verzeichnis Desktop-Integration
wechseln und dort die Suse-Integration auswählen. Schlußpunkt bietet das Sprachpaket, das sich auch
mit rpm installieren läßt. Zur Vorsicht noch ein SuSEconfig hinterher schieben und schon sollte
sich LibreOffice über das K-Menü unter Büroprogramme aufrufen lassen.
Wer eine aktuelle Suse benutzt, kann sich ein Repo für LibreOffice einrichten und wird dann immer
auf dem neuesten Stand sein:
http://download.opensuse.org/repositories/LibreOffice:/Unstable/openSUSE_11.3/. Über YaST ist das
Aktualisieren natürlich bequemer.
Achja, ehe ich es vergesse: LibreOffice existiert noch nicht in einer durchgeprüften Version. Die
angebotene Version ist noch in der Entwicklung befindlich. Benutzen also auf eigene Gefahr.
LibreOffice und OpenOffice.org kommen sich nicht in die Quere. Sie installieren sich bei Suse-Linux
friedlich unter /opt in ihren eigenen Verzeichnis. Auch als Nutzer sind Sie auf der sicheren Seite,
libreoffice legt sich sein eigenes Punkt-Verzeichnis an.
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